Was sagt man, wenn ein Tier gestorben ist?

Was sagt man, wenn ein Tier gestorben ist?

Ein Hund ist gestorben. Eine Katze. Ein Pferd. Ein Kaninchen. Ein Tier, das für jemanden Familie war. Und jetzt stehst du da und möchtest etwas sagen. 

Etwas Tröstendes. Etwas Richtiges. Möglichst nichts, bei dem die andere Person danach zusätzlich zu ihrem toten Tier noch deine merkwürdig gestammelte Beileidsbekundung verarbeiten muss. 

Die gute Nachricht: Du musst gar nichts besonders Kluges sagen. Das kannst du gar nicht, denn es gibt kein einziges Wort, das den Verlust ungeschehen oder einfacher macht. Du musst den Tod nicht erklären. Du musst die Trauer nicht kleiner machen. Und du musst ganz sicher keinen Sinn darin finden.

Du darfst einfach anerkennen, dass da gerade jemand Wichtiges fehlt.

Wir haben uns 20 Ideen für Trauerkarten oder WhatsApp-Nachrichten überlegt, die helfen können. Auch lange über den akuten Verlust hinaus. Außerdem findest du ein paar Hinweise, was du bessere vermeiden solltest.

 

Zum Weiterlesen: Mit Trauernden sprechen: Wie Beileid zeigen, wenn Worte fehlen?

 

Wie drĂĽckt man Beileid aus, wenn ein Tier gestorben ist?

Bleib kurz und ehrlich, verkünstel dich nicht: Beileid auszudrücken heißt nicht, etwas zu erklären oder zu trösten, es ist der Versuch, mit Worten sichtbar zu machen, dass du den Verlust siehst und den Schmerz verstehst. 

Die folgenden Sätze funktionieren gesprochen, auf einer Karte und in einer Nachricht. Zu jedem steht dabei, wann er passt und wann nicht – und welcher gut gemeinte Satz danebenliegt.

 

Was kann man sagen, wenn ein Hund, eine Katze oder ein anderes Tier gestorben ist?

 

1. „Es tut mir sehr leid." 

Passt: Eigentlich immer. Kurz, ehrlich, ohne Schnörkel. 

Passt nicht: Wenn danach ein „aber" kommt. 

Niemals: „Es tut mir leid, aber er/sie/es war ja auch schon sehr alt." 

Warum: Lebensjahre machen einen Tod nicht weniger traurig.

 

2. „Ich weiß, wie wichtig sie für dich war." 

Passt: Wenn du weißt, wie eng die beiden miteinander waren. 

Passt nicht: Wenn du das Tier kaum kanntest und das eigentlich alles nur vermutest. 

Niemals: „Es war ja nur ein Tier." Bitte einfach niemals.

 

3. „Ich werde ihn auch vermissen." 

Passt: Wenn du das Tier selbst kanntest und mochtest. 

Passt nicht: Als Floskel. Besonders wenn du das Tier nicht kanntest oder nicht mochtest. 

Warum: Ein gemeinsames Vermissen kann sehr tröstlich sein. Weil es sagt: Dieses Tier hat nicht nur in deinem Leben Spuren hinterlassen.

 

4. „Du musst gerade gar nichts." 

Passt: Wenn jemand das Gefühl hat, funktionieren zu müssen. 

Passt nicht: Wenn du eigentlich meinst: „Dann lass jetzt aber auch wirklich alles liegen." Niemals: „Du musst dich ablenken." 

Warum: Muss man nämlich nicht. Es sei denn, man will.

 

5. „Das ist richtig scheiße." 

Passt: Bei Menschen, bei denen dieser Satz zu dir und eurer Beziehung passt. 

Passt nicht: Vielleicht nicht auf der Beileidskarte an deine 83-jährige Nachbarin. 

Niemals: „Alles hat einen Sinn." Manchmal ist etwas einfach nur richtig scheiße.


6. „Ich bin da." 

Passt: Wenn du es auch wirklich bist. 

Passt nicht: Als automatische Schlussformel, wenn du hoffst, dass die Person das Angebot bloß nicht annimmt. 

Noch besser ist etwas Konkretes: „Ich kann dir morgen Essen vorbeibringen." 

„Soll ich eine Runde mit dir gehen?" 

„Ich kann dich zur Tierärztin oder zum Tierbestatter begleiten, wenn du da nochmal hin musst."

 

7. „Du darfst genauso traurig sein, wie du gerade traurig bist." 

Passt: Wenn jemand die eigene Trauer kleinredet oder sich dafür rechtfertigt. 

Passt nicht: Wenn es belehrend klingt. 

Niemals: „Jetzt wein doch nicht so." 

Warum: Trauernde merken erstaunlicherweise selbst, dass sie weinen.

 

8. „Er/sie/es war Familie.“

 Passt: Wenn das Tier genau das für diesen Menschen war. 

Passt nicht: Wenn die Person selbst ihre Beziehung zum Tier ganz anders beschreibt. 

Niemals: „Ihr könnt euch doch wieder einen neuen Hund holen." 

Warum: Ein Familienmitglied kann man nicht durch ein baugleiches Modell ersetzen.


9. „Was vermisst du gerade am meisten?" 

Passt: Wenn die Person erzählen möchte. 

Passt nicht: Wenn sie gerade erkennbar keine Worte hat. 

Niemals: Das Thema wechseln, sobald Tränen kommen. 

Warum: Ein Tränenausbruch ist normal.


10. „Er hatte es richtig gut bei dir." 

Passt: Wenn du das wirklich so meinst; besonders bei Menschen, die nach dem Tod ihres Tieres mit Schuldgefühlen kämpfen. 

Passt nicht: Als Versuch, die Trauer damit abzuhaken. 

Niemals: „Du hast doch alles getan, jetzt mach dir keine Gedanken mehr." 

Warum: So funktioniert das Gehirn leider nicht.


11. „Ich denke an euch." 

Passt: Als kurze Nachricht, wenn du nicht weißt, was du sonst schreiben sollst. 

Passt nicht: Nie.


12. „Ich denke heute besonders an dich und an [Name]“ 

Passt: Am Geburtstag, Todestag oder an einem anderen besonderen Tag. 

Passt nicht: Wenn du den Namen nicht mehr sicher weißt. Dann lieber nachschauen. 

Warum: Den Namen eines verstorbenen Tieres auszusprechen, macht es nicht „wieder schlimmer". Die Person hat nicht vergessen, dass ihr Tier tot ist.

 

13. „Magst du mir von ihr/ihm erzählen?" 

Passt: Wenn du Zeit hast und wirklich zuhören möchtest. 

Passt nicht: Wenn du nach zwei Minuten auf dein Handy schauen musst. 

Niemals: „Versuch, nicht mehr so viel daran zu denken." 

Warum: Erinnerungen möchten geteilt werden. Nach den obligatorischen zwei Wochen fragt aber oft niemand mehr nach. Dabei sind sie da und wollen erzählt werden. 

 

14. „Was für ein Glück, dass ihr euch hattet." 

Passt: Wenn der Blick auf die gemeinsame Beziehung gerade gut tut. 

Passt nicht: Wenn daraus ein „Sei doch dankbar" wird. 

Niemals: „Sei froh über die schöne Zeit." Man kann dankbar und völlig verzweifelt sein. Gleichzeitig. Trauer kann Multitasking.

 

15. „Ich kann verstehen, dass es sich gerade furchtbar leer anfühlt." 

Passt: Wenn plötzlich der ganze Alltag anders ist. 

Passt nicht: Wenn du behauptest, genau zu wissen, wie sich die andere Person fühlt. Niemals: „Ich weiß genau, wie du dich fühlst." 

Warum: Du kannst es dir vielleicht vorstellen oder nachvollziehen aber du weiĂźt nicht, wie sich jemand fĂĽhlt. Sogar wenn dein Tier auch gestorben ist.

 

16. „Du musst seine Sachen nicht sofort wegräumen." 

Passt: Wenn jemand von außen Druck bekommt oder glaubt, jetzt schnell „abschließen" zu müssen. 

Passt nicht: Als grundsätzliche Regel. Wer die Sachen sofort wegräumen möchte, darf das.

Niemals: „Du musst jetzt loslassen." 

Warum: Loslassen müssen wir gar nichts. Schon gar nicht auf Kommando. Jede*r entscheidet selbst, wann er/sie gemeinsame Zukunftswünsche freilässt. 

 

17. „Es gibt kein richtiges Tempo dafür. Nur deins." 

Passt: Wenn jemand findet, schon zu lange oder noch nicht lange genug traurig zu sein. Passt nicht: Eigentlich selten. 

Niemals: „Irgendwann muss es aber auch mal gut sein." 

Warum: Trauer hat kein Mindesthaltbarkeitsdatum. Sie bleibt länger als zwei Wochen. 

 

18. „Ich erinnere mich noch daran, wie …" 

Passt: Wenn du eine schöne, lustige oder typische Erinnerung an das Tier hast. 

Passt nicht: Wenn du daraus einen fünfzehnminütigen Monolog über dich machst. 

Warum: Erinnerungen auf das verstorbene Tier aus einer anderen Perspektive sind oft eines der schönsten Geschenke, die das Umfeld machen kann.

 

19. „Du brauchst mir nicht antworten." 

Passt: Perfekt für WhatsApp oder eine Nachricht kurz nach dem Tod. 

Passt nicht: Wenn unmittelbar danach fünf Fragen kommen. 

Zum Beispiel: „Miau. Ich denke an dich. Einfach so. Du brauchst nicht antworten."

 

20. „Ich wünsch dir sehr, dass es irgendwann leichter wird." 

Passt: Wenn du etwas Tröstendes sagen möchtest, ohne zu versprechen, dass alles wieder gut wird. 

Passt nicht: Wenn du daraus eine Deadline machst. 

Niemals: „Die Zeit heilt alle Wunden." 

Warum: Die Zeit kann nämlich gar nichts aktiv tun. Sie vergeht nur.


Was schreibt man in eine WhatsApp-Nachricht?

Eine Nachricht darf kurz sein. Sie kann kein Gramm Trauer wegnehmen. Was sie sagen soll ist: Ich habe es mitbekommen… und ich denke an dich.

„Ich denke an dich. Du brauchst mir nicht antworten."

„Ich hab gehört, dass Frieda gestorben ist. Es tut mir so leid."

„Ich weiß gerade nicht, was ich schreiben soll. Aber ich wollte, dass du weißt, dass ich an dich denke."

Was du weglassen kannst: die AnkĂĽndigung, dass du dich meldest. Die Frage, wie es der Person geht. Und alles, was eine Antwort verlangt.

Wenn du etwas anbieten willst: mach es konkret und übernimm die Entscheidung: „Ich bringe dir morgen Abend was zu essen vorbei, schick mir einfach einen „Daumen runter-Emoji“, wenn es nicht passt." Das ist für Trauernde  leichter anzunehmen als ein „Melde dich, wenn du was brauchst."

 

Was man besser nicht sagt, wenn ein Hund oder eine Katze gestorben ist

Viele klassische Trostsätze sind Floskeln und versuchen vor allem eines: die Trauer möglichst schnell kleiner zu machen.

  • „Er hatte doch ein schönes Leben."
  • „Sie war doch schon alt oder krank."
  • „Zum GlĂĽck musste er nicht leiden."
  • „Sie war ja auch ein schwieriges Tier."
  • „Du kannst dir ja wieder einen Hund holen."
  • „Alles passiert aus einem Grund."
  • „Jetzt ist sie an einem besseren Ort."
  • „Du musst loslassen."
  • „Die Zeit heilt alle Wunden.“


Das Problem ist nicht, dass Menschen damit etwas Böses sagen wollen. Im Gegenteil.

Das Problem ist: Wir halten Trauer schlecht aus. Eigene Trauer, aber auch die Trauer anderer, ist unangenehm. Also greifen wir zu Sätzen, die das Unangenehme schnell wieder wegräumen sollen.

Aber wer gerade sein Tier verloren hat, braucht meistens keine abgegriffenen Sprüche. Sondern jemanden, der kurz mit einem aushält, dass es weh tut.

 

Was ist mit der RegenbogenbrĂĽcke?

Puh. Kaum ein Bild ist so eng mit Tiertrauer verknĂĽpft wie das der RegenbogenbrĂĽcke.

Ich höre oft, ein verstorbenes Tier sei „über die Regenbogenbrücke gegangen". Das Bild hat seinen Ursprung im Gedicht „Rainbow Bridge“ von Edna Clyne-Rekhy, die es 1959 nach dem Tod ihres Labrador Retrievers Major geschrieben haben soll.

In ihrer Version wartet das Tier allerdings zunächst an einem friedlichen Ort auf seinen Menschen. Und erst wenn sie sich eines Tages wiedersehen, gehen beide gemeinsam über die Regenbogenbrücke.

Für viele Menschen ist das ein wunderschöner Gedanke. Für andere ist er eher belastend.

Nicht, weil mit der Regenbogenbrücke grundsätzlich etwas falsch wäre. Eher, weil auch ein schönes Bild anfangen kann, sich zwanghaft anzufühlen, wenn es nicht das Richtige ist. Ein Romantisieren von außen; ein „Dein Tier ist jetzt glücklich. Es wartet auf dich. Stell es dir doch schön vor." nimmt der trauernden Person die Erlaubnis, eigene Bilder und Gefühle zu entwickeln. Und es setzt die stille Forderung, alle widersprüchlichen, eventuell auch lauten Emotionen mit einer romantischen Decke zuzudecken. Das deckt sich mit der Rückmeldung vieler Tierbesitzender in unserer Tiertrauerberatung.

Es kommt eben immer auf den Kontext an:

Vielleicht möchte jemand die Regenbogenbrücke. Vielleicht glaubt jemand daran. Vielleicht tröstet genau diese Vorstellung die Person gerade sehr. Eine andere Person möchte ihr Tier einfach nur zurück und findet den sonnigen Wartebereich hinter einem Regenbogen ungefähr so hilfreich wie einen Klaps auf den Hinterkopf. Wenn du einem trauernden Menschen etwas von der Regenbogenbrücke schreiben möchtest, solltest du möglichst wissen, ob er oder sie dieses Bild mag.

Und wenn du es nicht weiĂźt?

Dann musst du keinen Himmel, keine Brücke und kein Wiedersehen versprechen. Ein „Ich denke an dich und an Frieda." reicht vollkommen.

 

Was schreibt man auf eine Trauerkarte, wenn ein Tier gestorben ist?

Eine Trauerkarte muss nichts erklären. Und sie muss schon gar nicht die richtigen Worte für etwas finden, für das es eigentlich keine richtigen Worte gibt.

Sie darf einfach sagen: Ich weiĂź, dass da jemand fehlt.

Vielleicht ein Hund, dessen müdes Gähnen und Strecken morgens zum Kaffee ein geliebtes Ritual war. Eine Katze, die immer genau auf der Zeitung lag, die man gerade lesen wollte. Ein Pferd, zu dem man gefahren ist, wenn der Rest der Welt zu viel war.

Ein Tier hinterlässt nicht nur Erinnerungen. Es hinterlässt riesige Lücken im Alltag.

Da steht noch der Napf. Da hängt noch die Leine. Da liegt noch das Spieli. Da ist diese eine Stelle auf dem Sofa, auf die sich niemand setzt, weil sie jemandem gehört.

Und genau das darf eine Trauerkarte anerkennen.

 

Zum Beispiel:

„Es tut mir sehr leid, dass [..] gestorben ist. Ich weiß, wie sehr er zu deinem Leben gehört hat."

„Was für ein Glück, dass ihr euch hattet. Und was für ein verdammt großer Verlust, dass er jetzt fehlt."

„Ich denke an dich und an [..] ."

Wenn du das Tier selbst kanntest, schreib eine Erinnerung dazu. Auch eine Klitzekleine.

„Ich werde nie vergessen, wie Frieda jedes Mal völlig empört den Paketboten verbellt hat."

„Ich muss immer daran denken, wie Bruno mich wegmiaute, wenn ich auf seinem Platz saß."

„Für ein Pferd konnte Charly wahnsinnig gut zuhören. Er hat mir oft beim Denken geholfen."

Das sind keine groĂźen Worte. Aber vielleicht deshalb die richtigen.

Denn nach einem Tod erzählen Menschen oft davon, wie jemand gestorben ist. Eine Erinnerung erzählt noch einmal davon, wie jemand gelebt hat. Und manchmal ist das das Schönste, was man auf eine Trauerkarte schreiben kann.

 

TrauersprĂĽche und kleine Gedichte fĂĽr die Trauerkarte

Wenn du etwas Persönlicheres schicken möchtest, darf es auch ein Spruch oder ein kleines Gedicht sein. Du kannst es selbst schreiben, oder eine Zeile aus einem Buch oder Song aufschreiben, die gerade passt. Hier sind ein paar Beispiele.

Ich bin da

Ich kann dir nicht sagen, wann es leichter wird. Ich kann nur bei dir sein, solange es schwer ist. Und mit dir an jemanden denken, der sehr fehlt.

Die LĂĽcke

Wo vorher das flauschige Leben war, ist jetzt eine merkwĂĽrdige Leere. Im Zimmer. Im Herzen. Unterhalb des Knies. Ich wĂĽnsche dir Menschen, die nicht versuchen, sie zu schlieĂźen, sondern sie mit dir aushalten.

Erinnerung

Ich wĂĽnsche dir, dass zwischen all dem Vermissen irgendwann wieder die Erinnerung auftaucht.

Erst ganz vorsichtig. Tapsend, schleichend, schnurrend. Dann immer öfter.

Und dass sie dich irgendwann ein bisschen mehr wärmt, als schmerzt.

PfotenabdrĂĽcke

Manche Pfoten laufen nur kurze Zeit mit uns. Und hinterlassen dabei AbdrĂĽcke im Herzen, die fĂĽr eine Ewigkeit bleiben.

 

Die richtigen Worte auf Papier

Eine Nachricht ist schnell geschrieben und kann genau richtig sein.

Manche Gedanken müssen länger wirken. Die müssen auf dem Küchentisch liegen oder an den Kühlschrank wandern oder zwischen anderen Erinnerungen aufgehoben werden. Vielleicht Monate später noch einmal in die Hand genommen werden, an einem Tag, an dem die Vermissung wieder sehr hart zuschlägt.

DafĂĽr haben wir unsere Tiertrauerkarten gemacht.

Damit wird die Trauer kein Gramm leichter. Aber die Welt wird heller, wenn man Menschen hat, die einen tragen. Und sei es nur mit den Worten:

Ich sehe, dass dir jemand fehlt. Und ich denke an dich.

→ Unsere Trauerkarten für Tiertrauer ansehen

 

Wenn Worte nicht reichen: Unser Tiertrauerclub

Manchmal willst du mehr tun als schreiben.

Du kannst jemandem drei Monate einen Besuch in unserem Tiertrauerclub schenken, das sind Impulse aufs Handy, ein gedrucktes kreatives Workbook zum Reinschreiben, und eine Gruppe, in der man mit seinen vielen Gefühlen und Gedanken genau richtig ist. 

Deine Lieblingsperson entscheidet selbst, ob und wann sie anfängt. Du erfährst nicht, ob sie es tut. Es soll ein Angebot sein, keine Aufgabe. Nach drei Monaten endet der Club.

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Hey, und wenn du das Gefühl hast, dass es der Person richtig schlecht geht; dass sie seit Wochen nicht schläft, nicht mehr arbeiten kann oder Dinge sagt, die dir Angst machen: Dann ist es keine Übergriffigkeit, das anzusprechen und gemeinsam ärztliche Hilfe zu organisieren. Trauerbegleitung ist keine Therapie. Manchmal braucht man eben Therapie. 

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