Warte mal kurz, das ist uns wichtig –

Dein letzter akuter Trauerfall sollte mindestens 3 Jahre her sein. Da Trauerprozesse sehr individuell sind, kann es auch Ausnahmen geben, darüber wird von uns im Einzelfall und nach einem ausführlichen Gespräch entschieden.

Eine Vorbildung im Bereich Trauer, Coaching und Beratung ist kein Muss. Vielfalt ist erwünscht.

Das Bewerbungsformular inklusive Lebenslauf muss ausgefüllt vorliegen.

Wir erwarten zusätzlich ein mindestens 1-seitiges Motivationsschreiben.

Mit der Anmeldung setzen wir die Bereitschaft zum selbstständigen Lernen voraus, geistig wie technisch.

Das Kleingedruckte

  • Dauer

    Unsere Ausbildung als Trauerbegleiter*in dauert 13 Monate und enthält 13 Themen-Module. Etwa alle 3 Monate finden Kreativ-Camps statt, mindestens 2 davon und die Werkschau samt Prüfungen müssen besucht werden, um zum Abschluss zugelassen zu werden. Der persönliche Zugang zum Vergiss-Mein-Nie-Netzwerk und den Lehrmaterialien bleibt auch nach dem Abschluss bestehen.

  • Kosten

    Die Ausbildung kostet 580,00 € pro Monat. Die 13 Raten sind monatlich zu begleichen. Bei einer Einmalzahlung vorab reduziert sich der Gesamtpreis auf 6.800,00 €. Darin enthalten sind auch die Veranstaltungskosten der Kreativ-Camps. Kost und Logis für die Kreativ-Camps übernehmen die Teilnehmer*innen jeweils separat. Der Zugang zu den Lehrmaterialien und zum Netzwerk bleibt nach dem Abschluss erhalten.

  • Zeitaufwand

    Die Ausbildung ist Arbeitnehmer*innen-freundlich. Wir rechnen mit einem Zeitaufwand pro Monat / Modul von 8-12 Stunden. Diese setzen sich zusammen aus Videolehrmaterial, Workbooktraining und Präsenzterminen. Natürlich kannst du auch voll in deiner Trauer-Nerdiness eskalieren und viel mehr Zeit ins Lernen, Lesen, Ausprobieren und Netzwerken stecken.

Die nächsten Starttermine:

Bewirb dich jetzt auf einen unserer 12 Plätze in der Ausbildung zur Trauerbegleiterin / zum Trauerbegleiter. Hier findest du die kommenden Termine für die jeweiligen Klassencalls und für die klassenübergreifenden Kreativ-Camps.

K12 • 29. Mai 2024 – Juni 2025 (Ausgebucht → Warteliste)

Einmal im Monat Mittwochs haben wir von 17:00 - 18:30 Uhr unseren Gruppencall.

Kreativcamp-Termine:

Herbstcamp 13. - 15. September ‘24 (Oberlethe) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Wintercamp 06. - 08. Dezember ‘24 (Hamburg) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Frühlingscamp 14. - 16. März ‘25 (Hamburg) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Sommercamp 13.-15. Juni ‘25 (Oberursel) • Start: Freitag 9 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

K13 • 16. September 2024 - Oktober 2025

Einmal im Monat Montags haben wir von 17:00 - 18:30 Uhr unseren Gruppencall.

Kreativcamp-Termine:

Wintercamp 06. - 08. Dezember ‘24 (Hamburg) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Frühlingscamp 14. - 16. März ‘25 (Hamburg) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Sommercamp 13.- 15. Juni ‘25 (Oberursel) • Start: Freitag 9 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Herbstcamp 26.- 28. September ‘25 (Oberlethe) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

K14 • 21. Januar 2025 - Februar 2026

Einmal im Monat Dienstags haben wir von 17:00 - 18:30 Uhr unseren Gruppencall.

Kreativcamp-Termine:

Frühlingscamp 14. - 16. März ‘25 (Hamburg) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Sommercamp 13.- 15. Juni ‘25 (Oberursel) • Start: Freitag 9 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Herbstcamp 26.- 28. September ‘25 (Oberlethe) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Wintercamp 05. - 07. Dezember ‘25 (Hamburg) • Start: Freitag 16 Uhr, Ende: Sonntag 13 Uhr

Was oft gefragt wird:

Muss ich starke Trauer erlebt haben, um mitmachen zu dürfen?

Nein. Wir finden, erlebte Trauer öffnet oft den Weg zur Trauerbegleitung, aber qualifiziert nicht automatisch dafür, andere gut zu begleiten. Was uns wichtig ist, sind eine hohe Empathie und Reflexionsfähigkeit. Wir finden absolute Talente bei Menschen, die keinen schweren Verlust durch Todesfall erlebt haben genauso wie bei jenen, die sehr viel Verlust erleben mussten. Davon abgesehen ist Verlustkompetenz nicht auf Trauerthemen beschränkt. Wir alle erleben Verluste innerhalb unseres Lebens, die uns fordern, wie zum Beispiel Liebeskummer oder Kündigung.

Was passiert, wenn ich Verlust während der Ausbildung erlebe?

Solltest du einen Verlust während der Ausbildung erleben, sind erstmal wir und mindestens 11 Trauerbegleiter*innen aus deiner Klasse emotional für dich da. Gemeinsam mit dem Ausbildungsteam entscheiden wir dann, wie du jetzt weitermachen kannst und möchtest, ob du zum Beispiel pausieren willst.

Mein Verlust ist noch keine drei Jahre her...

Unsere Regel mit dem 3-Jahres-Verlust bezieht sich auf einen Mittelwert, die Annahme eines Zeitraumes, den es benötigt um Trauer anzunehmen und Selbstreflexiv daraufzuschauen.

Wir beziehen uns mit dieser Regel auf den Verlust von engsten Familienmitgliedern und Zugehörigen. Es ist aber auch immer ein individueller Blick auf deinen Verlustkontext möglich, buche dafür einfach ein Schnuppertelefonat mit Anemone.

Wo finde ich die Termine fürs Camp und für die Gruppentreffen?

Die Terminübersicht findest du hier auf der Seite unter "Die nächsten Starttermine". Die vollständige Terminliste für die gesamten 13 Monate bekommst du von uns im Welcome Kit zugeschickt, so dass du gut planen kannst.

Werde ich beim Onlinelernen alleine gelassen?

Unsere Ausbildung ist online und offline aber nicht anonym. Durch das Selbstlernkonzept und die regelmässigen Zoom und Supervisionscalls wirst du mindestens einmal im Monat mit uns in intensiven Kontakt sein. Und das ist uns auch wichtig. Du bist hier keine durchlaufende Nummer. Dadurch können wir die Klassen klein halten und sind auch zwischen den Calls immer auf dem Laufenden, wie es dir geht. Außerdem hast du Lernpartner*innen aus deiner Klasse und bis vielleicht auch Teil einer regionalen Pat*innengruppe.

Was sind da eigentlich für andere Leute?

Wir haben eine spezielle Herangehensweise, einen speziellen Humor, eine sehr positive Haltung zu vermeintlich unbeliebten Gefühlen. Wir sind kreativ, klar, offen, demokratisch und antirassistisch eingestellt - das spiegelt sich auch in unseren Teilnehmerinnen und Teilnehmern wider. Sie sind zwischen 22 und 70 Jahre alt und kommen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Manche haben Vorerfahrungen in dem Bereich als Bestatter*innen oder Hospizler*innen, andere haben autodidaktisch gelernt: Als Grafiker, Apothekerinnen, Friseure. Was sie eint: Das Interesse am Thema Trauer und der Wunsch, Trauerkultur mitgestalten zu können. Ehrlicherweise ist unsere Männerquote zwar vorhanden, aber sehr klein. Wir arbeiten aber daran, dass das besser wird.

Wie viele Teilnehmer*innen werden in dem Kurs sein?

In unseren Kursen sind maximal 12 Teilnehmer*innen.

Warum seid ihr nicht an den BVT angeschlossen?

Der Bundesverband für Trauerbegleitung kurz "BVT" setzt andere Schwerpunkte als wir. Daher haben wir uns gegen ein (gekauftes) Zertifikat entschieden. Die Bezeichnung "Trauerbegleiter" ist nicht gesetzlich geschützt, kann also auch von keiner höheren Stelle zertifiziert werden. Die Vorgaben des BVT waren nicht passgenau für uns und die Themen, die wir in den letzten 10 Jahren bearbeitet haben, insbesondere was Tiertrauer, Vortrauer nach Diagnose und LGTBQIA+ betrifft. Ebenfalls sehen wir kritisch, dass nur Themenfelder und nicht die Pädagogik dahinter zertifiziert werden, also es immer mit dem Ausbilder steht und fällt, wie gut man Inhalte vermittelt bekommt. Wir glauben daran, dass unser Prinzip vom Verstehen der "Grundmechanik" der Trauer Staffelkonzepte wie "Basisqualifikation" oder "Große Trauerbegleiterausbildung" überflüssig macht. Kurz gesagt - wir finden den BVT sehr nett, verfolgen aber einfach unterschiedliche Wege.

Wird die Ausbildung irgendwie gefördert?

Momentan leider nicht, aber das kann sich ändern.

Was, wenn ich pausieren muss oder mal nicht mitkomme?

Wenn du mal nicht in einem Modul mitkommst, kannst du es einfach im laufenden Modul nacharbeiten. Wenn du pausieren musst, finden wir gemeinsam eine individuelle Lösung für dich.

Muss ich als Trauerbegleiter*in Tag und Nacht erreichbar sein für Trauernde?

Nein. Als Trauerbegleiter*innen haben wir ganz normale Geschäfts- und Öffnungszeiten zu denen wir erreichbar sind. Wir haben keinen Bereitschaftsdienst. Wie diese Arbeitszeiten für dich liegen, kannst du ganz individuell für dich entscheiden und dann auch an deine Klient*innen kommunizieren.

Schnupperstunde mit Anemone Zeim

Kostenloses Schnuppertelefonat

Niemand hüpft gerne ins kalte Wasser. Bei einem Schnuppertelefonat können wir uns vorab schon einmal kennenlernen, Anemone beantwortet dir im persönlichen Gespräch alle Fragen zum Ablauf und erklärt das Konzept der Ausbildung.

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