Was hilft? Den Gefühlen die Pfote reichen

Tiere sind Freunde, sind wie Familienmitglieder. Ihr Tod kann daher enorm großen Schmerz und Schuldgefühle auslösen. Dazu kommt oft ein großes Unverständnis seitens des Umfelds. Daher veranstalten wir in Hamburg - regelmässig eine Tiertrauergruppe für akut Trauernde. Für eine intensiveres Coaching legen wir Betroffenen Tierhaltern unsere Einzelberatungen ans Herz. Das Ziel unserer Tiertrauer-Angebote ist immer, aktuelle Themen zu entschärfen und entweder im Austausch mit anderen Tierbesitzern oder im Einzelgespräch einen guten, positiven Plan für sich selbst zu entwickeln.

  • Einschläfern ... und dann?

    Was ist, wenn diese Lebenspartner sterben, und man selbst als Besitzer womöglich noch den Zeitpunkt des Einschläferns bestimmen muss, sich also selbst das Liebste nimmt? Eine tiefe Trauer entsteht, und das ist auch normal. Vielleicht reagiert das Umfeld jetzt auch mit Unverständnis, es sieht das Tier eben wenig emotional als "Sache" die man schnell ersetzen kann. Wenn man das Haustier aber als Partner sieht und versteht, wieviel Emotionen und Selbstfürsorge über das Tier beim Menschen passiert, dann ist es wichtig, für diesen Verlustschmerz einen Raum zu bieten, ohne den Blick permanent in die Vergangenheit zu richten, sondern nach vorne zu schauen.

  • Tiertrauer ernst nehmen

    War’ doch nur ein Hund, eine Katze, ein Vogel, ein Pferd, ein Fisch, kauf’ dir doch ein neues“, das hören trauernde Tierbesitzer oft. Es scheint als wäre es lächerlich, wegen eines Tieres mehr als eine Woche zu trauern. Dabei ist das völlig normal: Wir trauern um das, was wir lieben. Wir trauern um gemeinsame Erlebnisse und um die Zukunft, die wir jetzt ohne ein wichtiges Familienmitglied gestalten müssen. Trauer um Tiere verhält sich sehr ähnlich und gleichzeitig ganz anders als die Trauer um Menschen. Gut begleitet, durch ein verständnisvolles soziales Umfeld oder professionelle Trauerbegleitung, kann ein Abschied von der Schuld und vom Tier stattfinden, die Trauer verläuft kurzweiliger und irgendwann ist eventuell sogar Platz für ein neues Tier.

  • Wie sag ich es den Kindern?

    Viele Menschen kommen bereits im Vorfeld zur Tiertrauersprechstunde, weil eine Einschläferung ansteht, oder das Tier bereits sehr alt oder eine schlimme Diagnose bekommt. Weil es schwierig ist, dem Kind das Einschläfern nahezubringen, wenn man es selbst nicht begreifen kann. Weil wir auch Tipps geben, wie man sich gut auf den Moment vorbereiten kann. Mach einfach einen Termin über das Kontaktformular aus. Wir können dich bei uns oder auch telefonisch beraten. Gemeinsam entwickeln wir eine Strategie, damit du, deine Kinder und euer Haustier gut durch diesen Abschied kommen.

  • Nimm dir Zeit für diesen Moment

    Das Sterben, den Tod und die Trauer zu zelebrieren, zu wertschätzen, ist ein heilsamer Schritt für den Trauerprozess. Kinder können gut miteingebunden werden. Ein letzter Pfotenabdruck mit Knete oder Wasserfarbe, ein selbstgemaltes Bild mit ins Grab im Garten oder eine Trauerrede für das verstorbene Tier – sich mit dem Moment zu beschäftigen, lenkt ab und macht aus dem schrecklichen Ereignis ein ganz feierliches, das der Liebe zum Tier gerecht wird und dem Kind zeigt, dass ein Lebewesen auch nach dem Tod nicht zu einer "Sache" wird, sondern geliebt und wertschätzt wird.

  • Unser Tipp

    Wenn jemand in deiner Umgebung um sein Tier trauert, dann sei für diese Person da, auch wenn du die Trauer nicht nachvollziehen kannst. Trauer kann man nicht bewerten, jeder Mensch hat seinen eigenen Schmerzhorizont. Indem du Trauer respektierst, ernst nimmst und dem ganzen Zeit gibst, hilfst du diesem Menschen mehr als mit gutgemeinten Ratschlägen.

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